Fotos von der Domweih

Schon ist sie wieder vorbei, Verdens fünfte Jahreszeit. Wie immer ging die Domweih viel zu schnell zu Ende, aber immerhin können wir sagen, sie in vollen Zügen genossen zu haben. 😉 Und das gleich von Anfang an: Natürlich war Verden hilft e.V. wieder beim traditionellen Domweihumzug am Sonnabend mit von der Partie und zog mit 45 Mitgliedern und Geflüchteten durch Verdens Straßen, ausgestattet mit Vereins-Banner, Flaggen aus den Heimatländern der Teilnehmer sowie 100 kg Bonbons. Neun verschiedene Nationen waren diesmal in unserer Fußgruppe vertreten, neben Deutschland zum Beispiel Lettland, Venezuela, Syrien oder Afghanistan.

Wie bereits in den vergangenen Jahren konnten wir am Montag einen Domweihbummel mit geflüchteten Kindern unternehmen, der nicht nur für die Kleinen, sondern auch für die ehrenamtlichen Begleiter ein besonderer Höhepunkt war. “Für Flüchtlingshelfer gibt es nichts Schöneres, als in fröhliche Kinderaugen zu schauen”, schwärmt Vereinsvorsitzende Birgit Behrmann. Verden hilft e.V. konnte 16 Kinder im Alter von zwei bis 14 Jahren zum Karussellfahren und Eisessen einladen, was auch der finanziellen Unterstützung des DRK sowie der Kreiszeitung zu verdanken ist, die uns beim Kauf der Bummelpässe entgegenkam. Ein großes Dankeschön gilt auch der Familie Dzwiebel von Bohne-Eis, die schon zum dritten Mal in Folge leckeres Eis spendiert hat. Von der Stadt Verden gab es für die Kleinen obendrein noch Lebkuchenherzen, die bei keinem Domweihbesuch fehlen dürfen. Vielen Dank euch allen, so konnten wir die Kids sehr glücklich machen!

 

Geflüchtete auf dem Weg zu Fußballtrainern

Zwanzig junge Männer, die als Geflüchtete nach Verden gekommen waren, können sich seit dem vergangenen Sonntag über ein Zertifikat für Trainer- und Betreuungstätigkeiten in Sportvereinen freuen. Vier Tage lang lernten die Teilnehmer unter der Leitung von Coach Imanuel André in Theorie und Praxis grundlegende Inhalte des Fußballtrainings kennen, so etwa geeignete Übungen für die Aufwärmphase, Kondition, Taktik und Technik. Der Lehrgang ist Teil des Projekts “NFV socceR(EFUGEE) coach“, welches der Niedersächsische Fußballverband (NFV) zusammen mit dem LandesSportBund Niedersachsen 2016 ins Leben gerufen hat. Ziel des Programms ist es, fußballbegeisterten Geflüchteten sportliche Perspektiven und dadurch gleichzeitig die Möglichkeit zu geben, die Integrationsarbeit in Sportvereinen zu fördern.

Auf die Trainerausbildung des NFV war Pierre Melchers, 2. Vorsitzender von Verden hilft e.V., im Internet aufmerksam geworden, hatte sich mit seinen fußballaffinen Schützlingen im Namen des Vereins darauf beworben und schließlich den Zuschlag bekommen. In der vergangenen Woche konnte der Lehrgang auf dem Platz des Borsteler FC und in den Räumlichkeiten des TSV Borstel stattfinden, bei denen wir uns hier für die Bereitstellung herzlich bedanken möchten. Nach der Vergabe der Zertifikate am Sonntag wurden die stolzen Nachwuchstrainer mit einem Grillfest auf der Sportanlage belohnt. Ein Dankeschön gebührt auch dem DRK, welches die Kosten für das Abschlussessen übernommen hat.

Ein Blick in die Geschäftsstelle

Ihr wolltet schon immer mal einen Blick in das Büro und die Kleiderkammer von Verden hilft e.V. werfen, hattet aber bisher noch keine Gelegenheit dazu, uns zu besuchen? Unter diesem Artikel stellen wir euch unsere Geschäftsstelle an der Großen Straße 8 in einer kleinen Fotogalerie vor! Natürlich freuen wir uns auch über jeden, der mit seinen Fragen zu unserer Vereinsarbeit in einer der dreimal wöchentlich stattfindenden Sprechstunden bei uns vorbeikommt.

Zahlreiche Interessierte nutzten am vergangenen Freitag und Sonnabend beim Tag der offenen Tür von Verden hilft e.V. die Möglichkeit, uns und unsere Geschäftsstelle näher kennenzulernen. Neben Vereinsmitgliedern und Geflüchteten konnten wir auch einige hauptamtlich in der Flüchtlingshilfe Tätige, Kooperationspartner, Politiker und Pressevertreter begrüßen, lernten neue Gesichter kennen und freuen uns nun sogar über zwei Neuzugänge im Verein. Der Tag der offenen Tür war also dank unserer vielen Gäste ein voller Erfolg, den wir sicherlich noch einmal wiederholen werden!

Was war – Was wird?

Auch ohne ein großes Begegnungsfest, wie wir es in den vergangenen beiden Jahren veranstaltet haben und das 2015 zu unserer Vereinsgründung geführt hat, barg 2017 eine ereignisreiche Zeit für Verden hilft e.V.. Wir möchten den Jahreswechsel nutzen, um hier einen Rückblick über unsere Arbeit und Entwicklung zu geben und euch zudem über kommende Projekte auf dem Laufenden zu halten:

Die erste Hälfte des Jahres 2017 war vor allem durch den Umzug in unsere neuen Geschäftsräume an der Großen Straße 8 bestimmt, der sehr viel Zeit und Arbeit in Anspruch genommen hat. Durch die tatkräftige Unterstützung zahlreicher Mitglieder sowie das DRK, das uns finanziell unter die Arme gegriffen hat, konnte das alles gut bewältigt werden. Und wir finden, die Mühe hat sich gelohnt: Wir konnten uns schöne neue Büroräume, ein separates Lager und einen Raum für Begegnungen schaffen – ob für Besprechungen, unser Schulbuchcafé oder zum gemeinsamen Fußball gucken. Seitdem wird die Geschäftsstelle zu den gewohnten Öffnungszeiten rege genutzt. Allerdings hat sich der Bedarf der Geflüchteten in der Zwischenzeit geändert. So bestimmt beispielsweise die gemeinsame Bearbeitung von Post-Angelegenheiten den Großteil unserer Hilfeleistungen in der Geschäftsstelle. Leider hatten wir während des Umzugs kaum Kapazitäten, größere Veranstaltungen oder Projekte auf die Beine zu stellen, sodass diese in die zweite Jahreshälfte verlagert wurden.

Nicht nur räumliche, sondern auch personelle Veränderungen standen 2017 auf dem Plan. Bei der Mitgliederversammlung am 7. Mai wurden Maja Köster, Inga Masemann, Ralf Rettkowksi sowie Michael Becker neu in den Vorstand gewählt, wobei letzterer nach wenigen Monaten wieder von seinem Posten zurückgetreten ist. Birgit Behrmann und Pierre Melchers, die bereits davor Vorstandsmitglieder waren, sind bei der Versammlung zur neuen Ersten, bzw. zum neuen Zweiten Vorsitzenden gewählt worden. Die Gründungsmitglieder Catherine Lohmann und Sonja Prüser sowie Timo Hibbeler und Eleonora Melchers, die in einer turbulenten Phase zum Vorstand gestoßen sind und dem Verein durch eine schwierige Zeit geholfen haben, stellten sich aus verschiedenen Gründen nicht mehr zur Wahl.

Nach einem spaßigen Domweihumzug, an dem wir als Fußtruppe mit Geflüchteten und Mitgliedern aus vielen verschiedenen Nationen teilgenommen hatten, erwarteten wir im Juli die Herforder Nordstadtdrachen, die mit ihrem Drachenboot am Verdener Allerufer anlegten. Bei den Nordstadtdrachen handelt es sich um ein Integrationsprojekt, bei dem 25 Teilnehmer aus insgesamt zehn Nationen zusammen mit einigen Organisatoren auf einem nachgebauten Wikingerschiff sowie drei Beibooten von Vlotho nach Bremerhaven segelten und eben auch bei uns Halt machten. Verden hilft e.V. organisierte für die Herforder eine Stadtführung mit offiziellem Empfang am Rathaus durch Bürgermeister Lutz Brockmann, außerdem durften sie einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Domfestspiele werfen. Wir danken allen Beteiligten für diese spaßigen, aber auch informativen Tage mit den Nordstadtdrachen! Außerdem erhielten wir von den Herfordern eine Gegeneinladung, der wir 2018 sehr gerne nachkommen möchten.

Am 2. September stand das große Stadtfest an, mit dem Verden das 350-jährige Jubiläum der Vereinigung von Norder- und Süderstadt zelebrierte. Natürlich durfte auch ein Stand von Verden hilft e.V. nicht fehlen. Einen Monat später, am 3. Oktober, veranstaltete der Verein im vergangenen Jahr statt eines großen Begegnungsfestes auf dem Rathausplatz ein kleineres interkulturelles Picknick im Allerpark, das allerdings nicht minder schön war. Es wurde Fußball und Wikingerschach gespielt, geklönt und zusammen gegessen. Viele Gäste trugen etwas zum Buffet bei, die jüngeren unter ihnen konnten sich mit dem Inhalt des “Weltenbummlers” vergnügen, einem Autoanhänger voller Kinderspielzeug, mit dem die Mitglieder des DRK zum Picknick angereist waren. Gesponsert von WABE e.V., bespaßten Andi und Silvia von den “Krawallis” mit ihrem Mitmach-Zirkus Jung und Alt. Der Verdener Gitarrist Tim Grebe sorgte für die musikalische Untermalung. Wir schätzen, das weit mehr als hundert Geflüchtete, Ehrenamtliche und andere Verdener den Tag über verteilt an unserem Picknick teilgenommen haben.

Auch gegen Ende des Jahres standen noch einige Veranstaltungen auf dem Programm, so zum Beispiel der Zauber-Workshop für Kinder und Jugendliche, den wir in Kooperation mit dem Bündnis „Niedersachsen packt an“ ins Verdener Jugendzentrum holen konnten. Der Berliner Zauberkünstler Tobias Dostal wollte bei seinen kleinen Zauberlehrlingen vor allem bewirken, durch die gemeinsame Sprache der Zauberei auch das kulturelle Miteinander zu fördern – was ihm definitiv gelungen ist! Außerdem zeigte unser Verein im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ den Dokumentarfilm „Deportation Class“ im CineCity, der sich mit der deutschen Abschiebepolitik von Asylbewerbern beschäftigt. Bei einer anschließenden Podiumsdiskussion konnten die Zuschauer Fragen an Vertreter verschiedener Institutionen stellen, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit Abschiebungen befassen.

Auch für das neue Jahr haben wir schon wieder zahlreiche Projektideen für Geflüchtete und Vereinsmitglieder, von denen zwar noch nicht alle konkret sind, die wir euch aber trotzdem schon einmal präsentieren möchten. Weil es im vergangenen Jahr so gut angenommen wurde, möchten wir wieder ein interkulturelles Picknick veranstalten, vielleicht sogar mehrmals. Außerdem ist eine Aufklärungsveranstaltung der Polizei für jugendliche Geflüchtete geplant, welche zum Ziel hat, den Teilnehmern die Bedeutung und Aufgaben der Polizei in Deutschland näherzubringen. Weitere Infos dazu folgen in Kürze auf Facebook und Homepage. Da 2017 so viele andere akute Dinge anlagen, hatten wir bisher noch nicht die Möglichkeit, unsere neue Geschäftsstelle offiziell einzuweihen. Das wollen wir nun mit einem Tag der offenen Tür nachholen. Auch dazu erfahrt ihr mehr, wenn wir einen konkreten Termin haben.

Mit unserem Fußballteam aus jungen Geflüchteten konnten wir 2017 einige tolle Erfolge einfahren, so zum Beispiel bei der Sportwoche des SV Hönisch, dem ersten Wettbewerb überhaupt für die Kicker von Verden hilft e.V.. Beim Turnier der Firmen-, Behörden- und Freizeitmannschaften, zu dem insgesamt 22 Mannschaften antraten, kämpften sie sich bis ins Finale vor und konnten dieses nach einem spannenden 9-Meter-Krimi schließlich sogar für sich entscheiden, worauf wir sehr stolz sind. Daher kam die Idee auf, in diesem Jahr selbst ein Hobby-Fußballturnier auszutragen. Wir denken da an ein Hallenturnier, an dem Freizeit- und Firmenmannschaften teilnehmen können. Erfreulicherweise wurden mehrere Spieler bereits von Vereinen angesprochen und in deren Mannschaften integriert.

Wir alle können stolz darauf sein, was wir mit unserem immer noch sehr jungen Verein bisher erreicht haben und freuen uns auf ein erfolgreiches Jahr 2018 mit euch!

Zwei erfolgreiche Fußballturniere

hinten v.l.n.r.: Emal Odmani, Akhtar Safi, Mahdi Wahid, Dlar Ido, Hussein Alqaraqoli, Delgech Mahmoud (Trainer), Pierre Melchers (Teamchef); vorne v.l.n.r.: Safiullah Safi, Rathwan Alradi, Pizan Seef, Hakar Ido, Nawaf Khiro, Vahan Omar, Mobarak Edobadir; [Foto: SV Hönisch]

Hatten die Kicker von Verden hilft e.V. zuvor noch nie Turniererfahrung gesammelt, konnten sie in den vergangenen beiden Wochen gleich zweimal Wettbewerbsluft schnuppern. Im Rahmen der jährlichen Sportwoche des SV Hönisch traten die Hobbyfußballer beim Turnier der Reservemannschaften sowie der Firmen-, Behörden- und Freizeitmannschaften an – und das mit Bravour! Bei letztgenanntem Turnier am vergangenen Freitag traten 22 Teams in vier Gruppen an, Verden hilft e.V. kämpfte sich bis ins Finale vor und konnte dies schließlich nach einem spannenden 9-Meter-Krimi (auf dem Kleinfeld) mit 3:2 Toren für sich entscheiden.

Zu beiden Turnieren war Verden hilft e.V. mit genügend Spielern angereist, um gleich zwei Mannschaften an den Start schicken zu können. Mit dabei waren afghanische, syrische, irakische, somalische und sudanesische Geflüchtete im Alter zwischen 16 und 30 Jahren, die sich einmal pro Woche treffen, um zu trainieren. “Wir wollten einfach mal sehen, wo wir nach drei Monaten Training stehen”, erzählt Teammanager Pierre Melchers. Einen Punkt in der Gruppenphase zu holen sei das bescheidene Ziel gewesen, das auch beim Turnier der Reservemannschaften weit übertroffen wurde. Als einzige Teilnehmer, die nicht aus einem Sportverein stammen, konnte zumindest die erste Mannschaft von Verden hilft e.V. souverän einen Gruppensieg erringen, schied dann aber im Viertelfinale unglücklich nach einem 9-Meter-Schießen gegen den TSV Wulsdorf aus. Stolz ist Pierre Melchers auf seine Freizeitkicker allemal: “Es hat sich bei uns ein richtiger Mannschaftsgeist entwickelt!”

 

Herforder Nordstadtdrachen zu Besuch in Verden

“Wir sitzen alle im selben Boot” – ein Sprichwort, das die Herforder Nordstadtdrachen e.V. wörtlich genommen und zum Motto eines Integrationsprojektes erklärt haben, welches sie vom 15. bis 29. Juli durchführen. Dabei reisen 25 junge Teilnehmer aus zehn Nationen zusammen mit einigen Organisatoren auf einem nachgebauten Wikingerschiff sowie drei Beibooten von Vlotho nach Bremerhaven und machten dabei auch in Verden Halt. Am Mittwochabend legte die Gruppe aus Ostwestfalen am Allerufer an und kampierte auf dem Gelände des Wassersportvereins, wohin sie am nächsten Tag Verdener Geflüchtete und Ehrenamtliche von Verden hilft e.V. zu einer gemütlichen Grillrunde einluden. Es wurde zusammen gegessen, gelacht, musiziert und getanzt. Als Höhepunkt durften die Verdener eine Runde mit dem Wikingerschiff “Skua” auf der Aller drehen.

Am Freitag revanchierte sich Verden hilft e.V. für die Einladung mit einer ganz besonderen Stadtführung, die für die Herforder mit einem Empfang am Rathaus durch Bürgermeister Lutz Brockmann begann. Weiter ging es in Begleitung des Pastors Dieter Sogorski durch die Stadt in Richtung Dom, welchen er den 12- bis 23-jährigen Teilnehmern und ihren Betreuern auch von innen präsentierte. Anschließend konnte die Gruppe einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der aktuell stattfindenden Domfestspiele werfen, die ihnen Gabriele Müller, Vorsitzende des Theatervereins, vorstellte.

Wir danken Lutz Brockmann, Dieter Sogorski und Gabriele Müller für ihre Gastfreundlichkeit und die Zeit, die sie sich für die Stadtführung genommen haben! Und natürlich danken wir vor allem den Nordstadtdrachen für ihren Besuch und den spaßigen, aber auch informativen Austausch mit ihnen. Besonders freuen wir uns als Verein über eine Einladung nach Herford im kommenden Jahr, der wir sehr gerne folgen werden!

Voller Elan in die Sommerferien

Motiviert in die Sommerferien starten zahlreiche Kinder und Jugendliche, die in der vergangenen Woche das “Schulbuchcafé” besucht haben. Der Verein Verden hilft e.V. hatte in seiner Kleiderkammer einen Nachmittag organisiert, an dem Schüler aller Klassenstufen sich mit Schreibutensilien und Lernmaterialien sowie die Erstklässler sich mit einer Grundausstattung für den Schulbeginn versorgen konnten. Bei den fast 30 Interessierten waren Lernhefte für die Ferien besonders beliebt. Dank der zahlreichen Spenden ist dennoch einiges übrig geblieben, was nun die ehrenamtlichen Helfer der Flüchtlingsoase für ihr Betreuungsangebot verwenden werden.

Neue Trikots für das Fußballtraining

v.l.n.r.: Volker Krull (SV Holtebüttel), Abbas Arfo (“El Capitano”), Pierre Melchers (Verden hilft e.V.)

Über 30 Bälle und zwei neue Trikotsätze können sich nun die Teilnehmer des von Verden hilft e.V. organisierten Fußballtrainings für Geflüchtete freuen. Der SV Holtebüttel hatte dem Verein die Sportausrüstung gespendet, die dessen Fußball-Spartenleiter Volker Krull an Abbas Arfo, dem selbsternannten “El Capitano”, überreichte. Das Training stößt auf große Begeisterung unter den jungen Geflüchteten und findet einmal pro Woche auf dem Sportplatz des Borsteler FC statt, bei dem wir uns an dieser Stelle auch herzlich für die Bereitstellung des Geländes bedanken möchten. Etwa 20 bis 25 Nachwuchsfußballer finden sich dort regelmäßig ein, um sich unter der Leitung von Delgesh Mahmud und seinem Assistenten Ali Azimi, die beide ebenfalls Geflüchtete sind, auszutoben und an ihren Fußballskills zu pfeilen. Am 23. Juli ist die Mannschaft sogar zu Gast auf dem Hönischer Turnier der Reservemannschaften – ihr erstes Turnier überhaupt. Drücken wir ihnen die Daumen!

Dringend Unterstützung für Bastelstunden gesucht!

Für die Sommerferien (und gerne auch darüber hinaus) sucht Verden hilft e.V. noch dringend Unterstützung für die Bastelstunden im Containerdorf, die jeden Sonnabend von 14 – 16 Uhr für die dort lebenden Kinder und Jugendlichen veranstaltet werden. Wenn Sie Lust haben, uns ab und zu dabei unter die Arme zu greifen und somit die jungen Geflüchteten in ihrer Kreativität zu fördern und – im wahrsten Sinne des Wortes – Farbe in den Alltag im Containerdorf zu bringen, melden Sie sich gerne per Mail bei Sandra Bruns (s.bruns@verden-hilft.de). Ohne weitere freiwillige Helfer ist es uns leider nicht möglich, die Bastelstunden weiterhin regelmäßig anzubieten.

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